Hier möchten wir euch etwas über diese wichtigen Erbkrankheiten beim Labrador aufklären .
Wir testen unsere Hunde so gut wie möglich um weitere genetische Erbkrankheiten zu verhindern.
Oder weiter zu vererben.
Hier haben wir eine Seite angelegt ,die Sie über derzeitigen Erbkrankheiten
beim Labrador Retriever informiert.
Die hier aufgeführten Erbkrankheiten können per Gentests bei Laboklin oder über Optigen , Feragen, Certagen oder anderen Laboren Genomia im In und Ausland durchgeführt werden um diese Krankheiten künftig einzudämmen !
Erbliche Myopathie (cnm) beim Labrador Retriever (HMLR)
Die Erkrankung
Die Erbliche Myopathie beim Labrador Retriever wurde erstmals vor 25 Jahren in den USA beschrieben und ist seitdem auch in Europa und Australien unter verschiedenen Namen bekannt, z.B. als Centronuclear myopathy (cnm). Die Hunde leiden unter Hypotonie, generalisierter Muskelschwäche, abnormaler Haltung und einem steifen Gang. Betroffene Tiere sind nur schwach belastbar und kollabieren schnell, wenn sie der Kälte ausgesetzt werden. Unter Belastung tritt Muskelatrophie auf, die teilweise auch die Kopfmuskeln betrifft.
Exercise Induced Collapse (EIC)
Die Erkrankung
Der Exercise Induced Collapse (EIC) ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die beim Labrador Retriever und eng verwandten Rassen auftritt. Bisher wurde die Mutation bei Labrador, Chesapeake-Bay- und Curly-Coated-Retrievern nachgewiesen.
Vor kurzem wurde die für EIC verantwortliche Mutation im DNM1-Gen von der Arbeitsgruppe um Prof. James Mickelson an der University of Minnesota gefunden. LABOKLIN konnte die exklusive Lizenz für den EIC-Gentest erwerben und besitzt somit das alleinige Untersuchungsrecht in Europa.
Die ersten Anzeichen eines Exercise Induced Collapse (EIC) sind ein schaukelnder oder verkrampfter Gang, der Hund wirkt steifbeinig. Erkrankte Hunde entwickeln schon nach 5 - 15 Minuten Anstrengung (z. B. beim Training oder bei starkem Stress) eine Muskelschwäche und kollabieren.
Bei den meisten Hunden ist vor allem die Hinterhand betroffen, bei manchen setzt sich die Schwäche auch bis zu den Vorderläufen fort und führt somit zum Festliegen. Während eines Kollaps sind die Hunde meistens bei Bewusstsein, je nach Schweregrad der Erkrankung kann es aber auch vorkommen, dass sie desorientiert oder vorübergehend bewusstlos sind.
EIC kann jahrelang unentdeckt bleiben, wenn der Hund keinem anspruchsvollen Training oder starkem Stress ausgesetzt ist.
Progresseive Retina Atrophie (prcd-PRA)
Die Erkrankung
Die Progressive Retina Atrophie (prcd-PRA ) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten immer zur Erblindung führt. Dabei werden die Photorezeptoren des Auges im Laufe der Zeit zerstört. Zuerst verlieren die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, was zu fortschreitender Nachtblindheit sowie dem Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerlicht führt. Durch die Zerstörung der Zapfenzellen kommt es schließlich zur völligen Erblindung des Hundes. Die klinischen Symptome treten in der Regel schon in der frühen Jugend auf, in den verschieden Hunderassen allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Diagnose von Netzhauterkrankungen beim Hund ist oft schwierig. Der prcd-PRA Gentest ist sehr hilfreich für eine gesicherte Diagnose dieser Krankheit.
Die Mutation und der Erbgang
Die für die prcd-PRA verantwortliche Mutation wurde im Jahr 2006 von der Arbeitsgruppe von Gustave D. Aguirre (University of Pennsylvania, USA) identifiziert. Die prcd-PRA wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, daß ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte prcd-Gen tragen.
Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden.
Die Narkolepsie
Die Narkolepsie, im Volksmund „Schlafkrankheit“ genannt, ist eine neurologische Erkrankung bei der
es zu einer Störung der Schlaf-Wach-Regulation kommt. Das Auftreten der Narkolepsie ist in vielen
Hunderassen beschrieben, wobei beim Dobermann, Labrador, Dackel, Pudel und Beagel eine erbliche Form der Erkrankung auftritt. Ein Nachweis der ursächlichen Genmutation ist bisher für die Rassen Dobermann, Labrador und Dackel möglich.
Sympthome
Das auffälligste klinische Zeichen der Erkrankung ist die Kataplexie. Darunter versteht man den vorübergehenden Verlust der Muskelspannung bei wachem Bewusstsein, welche am gesamten Körper oder nur lokal begrenzt auftritt. Kataplektische Anfälle werden meist im Zusammenhang mit freudigen emotionalen Ereignissen wie Futteraufnahme oder Spielen ausgelöst. Typischerweise tritt zunächst eine Schwäche der Hinterbeine mit plötzlichem Hinsetzten oder Hinfallen und anschließendender Bewegungsunfähigkeit auf. Der Lähmungszustand hält wenige Sekunden bis fünf Minuten an und ist durch Berühren oder Ansprechen des Hundes meist sofort zu beenden. Nach einem Anfall bleiben keine Folgeschäden. Ein kataplektischer Anfall ist durch neurologische Untersuchungen nicht von einer normalen REM-Schlafphase (während der es auch zu einem Verlust der Muskelspannung kommt), zu unterscheiden, außer dass dieser eine Tiefschlafphase vorausgeht. Die Schwere der Erkrankung wird durch die Häufigkeit der Anfälle definiert. Oft sind die Symptome beim präpubertären Hund stärker ausgebildet, als beim erwachsenen Hund. Beim Dobermann treten erste Anfälle bereits im Alter von 1-4 Monaten auf. Beim Labrador Retriever werden erste Symptome zwischen 14 und 24 Wochen ausgeprägt, während sich die Erkrankung bei Dackeln erst mit 5 Monaten bis 7 Jahren manifestiert.
Ursache
In den drei genannten Rassen wird die Narkolepsie durch unterschiedliche Mutationen im Gen für den Hypocretin-Rezeptor-2 (HCRTR2) verursacht. Das HCRTR2-Gen liegt in zwei Kopien vor, wobei eine Kopie von der Mutter und eine Kopie vom Vater ererbt wird. Narkolepsie wird autosomal rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass sowohl männliche, wie auch weibliche Tiere gleichermaßen betroffen sind und nur Tiere erkranken können, wenn sie in beiden HCRTR2-Genkopien die Mutation tragen. Das kann nur dann passieren, wenn sowohl Vater, als auch Mutter die Narkolepsie-verursachende Mutation tragen und beide die Mutation vererbt haben.
Retinale Dysplasie / Okulo-Skeletale-Dyspasie (OSD)
Die retinale Dysplasie (RD) oder retinale Falten sind eine relativ häufige klinische Beobachtung bei vielen Hunderassen, die per se keine Zuchteinschränkung bedeutet. Beim Labrador jedoch kann die retinale Dysplasie mit einem ernsthaften Syndrom, der Okulo-Skeletalen-Dysplasie, kurz OSD, verknüpft sein. OSD geht einher mit Skelettmissbildungen, verkürzten Gliedmaßen (Zwergwuchs), sowie frühzeitiger Erblindung. Die Erblindung resultiert aus einer generalisierten Missbildung der Retina, die eine teilweise oder vollständige Ablösung der Netzhaut und Katarakt verursacht.
Der Erbgang ist bislang noch nicht völlig geklärt.
Skeletale Dysplasie 2 (SD 2)
Die Skeletale Dysplasie 2 (SD 2) ist eine Erbkrankheit beim Labrador, die zu einem frühzeitigen Stillstand des Knochenwachstums der langen Röhrenknochen führt. Anders als bei anderen Formen des Zwergenwuchses entstehen so „disproportionierte“ Hunde. Diese erkennt man an verkürzten Vordergliedmaßen und überbauter Hinterhand, bei unveränderter Rumpflänge und -tiefe.
Betroffene Hunde zeigen nach bisherigem Kenntnisstand keine gesundheitliche Probleme wie missgestaltete Genitalien oder neuronale Erkrankungen.
Maligne Hyperthermie (MH)
Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist. Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen, einem Antagonisten des Calcium-Kanals, erzielt werden.
Degenerative Myelopathie (DM)
Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.
Hyperuricosurie (SLC)
Die Hyperurikosurie und Hyperurikämie ist eine von Geburt an auftretende Veränderung im Purinstoffwechsel. Normalerweise wird dabei vom Hund Allantion als Endprodukt ausgeschieden, Hunde die die Mutation im SLC2A9-Gen homozygot tragen scheiden wesentlich weniger Allantoin und mehr Harnsäure aus (Hyperurikosurie). Ebenso wie im Harn ist der Gehalt an Harnsäure im Plasma um das 2- bis 4-fache höher als bei gesunden Hunden (Hyperurikämie).
Da die Harnsäure weniger gut wasserlöslich ist als Allantoin, können höhere Mengen im Harn zu Kristallbildung führen, es kommt zur Bildung von Blasensteinen, die häufig operativ entfernt werden müssen.
Betroffene Hunde sollten vorbeugend eine purinarme Diät erhalten, außerdem muss auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK)
Bei der Nasalen Parakeratose handelt es sich um einen Gendefekt, der zu einer Austrocknung der Hundenase führt. Vor allem auf der oberen Seite (dorsaler Nasenspiegel) bildet sich eine trockene, borkige Hautschicht, die mit der Nase verbunden ist und sich nicht ablösen lässt. Es können sich Risse bilden, die sekundäre Infektionen durch Bakterien nach sich ziehen. Auch eine Aufhellung des dunklen Nasenspiegels kann beobachtet werden.
Erste Symptome treten im Alter von 6 Monaten bis einem Jahr auf. Eine symptomatische Behandlung mit Vaseline, Propylenglycol- oder Salicylsäurehaltigen Produkten kann bei der Auflösung der trockenen Borken helfen.
Die für die Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK) verantwortliche Mutation wurde erstmalig von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Tosso Leeb, Universität Bern, beschrieben. LABOKLIN konnte die exklusive Lizenz für den in der Patentierung befindlichen Gentest zum Nachweis der HNPK-Mutation erwerben und besitzt somitweltweit das alleinige Untersuchungrecht.
Pyruvatkinase-Defizienz (PK)
Aufgrund der fehlenden Pyruvatkinase ist die Glykolyse in den Erythrozyten beeinträchtigt. Dadurch bedingt kommt es zur schweren chronischen, regenerativen hämolytischen Anämie und Retikulozytose. Weiterhin kommt es bei Hunden zur progressiven Myelofibrose und Osteosklerose. Dies sind mitunter die Hauptursachen für den frühen Tod der betroffenen Hunde. Klinische Symptome der Erkrankung sind allgemeiner Schwächezustand und eine vergrößerte Milz.
Alle Angaben stammen von der Website Laboklin.
Bitte wenden Sie sich für weitere Fragen an:
LABOKLIN GmbH und Co.KG
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Tel. 0971 /72020 oder
Fax: 0971 / 7202995
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Nun mehr zu den Erbkrankheiten .........weitere Tests durchgeführt
Adipositas.... ist ein krankhafter Zustand, der durch eine übermäßige Ansammlung von Körperfett gekennzeichnet ist.
Erbliche Veranlagung : Grundumsatz und Futterverwertung eines Hundes sind genetisch festgelegt .Über die Genetischen Faktoren, die zu Adipositas beim Hund führen, ist noch nicht bekannt.
Arlexander Krankheit ..... ist eine tödliche neurodegenerative Erkrankung beim Menschen, die durch eine Astrozytenfunktionsstörung gekennzeichnet ist. Die Alexander Krankheit wird meist durch eine Mutation des Intermediärfilament Proteins GF AP verursacht.Eine vergleichbare Erkrankung konnte bei einem Labrador Retriever beobachtet werden. Der Hund entwickelt eine progressiv verlaufende Tretraparese mit einer spastischen Haltung der vorderen Gliedmaßen und einem abgeflachten Brutkorb. Später wurden beim Hund myoklonische Zuckung in der Kopf und Halsregion, fehlende Patellarreflexe, Schwäche an allen vier Gliedmaßen und ein milder genereller Muskelschwund sichtbar. Der Welpe wurde im Alter von 4,5 Monaten euthanasiert.
ACHM...... ist eine Erkrankung , bei der die für das Farbsehen verantwortlichen Zapfenzellen der Retina nicht richtig gebildet werden. Diese Zellen sind für das Sehn bei hellen Tageslicht wichtig, weshalb die Krankheit auch Tagblindheit genannt wird. Erste Symtome zeigen betroffene Hunde bereits mit 8 / 10 Wochen. Beim Labrador wird eine zweite Form der ACHM ? Typ 2 vermutet, die derzeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Der Zusammenhang mit ACHM ? Typ 1 ist noch nicht geklärt.
Die Symptome des Myasthenen Syndrom ... sind insbesondere eine generalisierte Muskelschwäche, vor allem nach Stress oder Aufregung. Diese zeigt sich bereits ab einem Alter von zwei Wochen. Die Bewegungsfähigkeit der Extremitäten ist stark eingeschränkt, auch das Tragen des eigenen Körpergewicht wird mit der Zeit erschwert.
Cystinurie... ..ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung mit Transportstörung bestimmter Aminosäuren. Dies führt zur erhöhten Steinbildung und Ausscheidung über die Nieren. Die Harnsteine die die klinischen Symptome verursachen, treten schon im Alter von 4-6 Monaten auf.
MTC.... ist eine erbliche Störung der Bildung von Blutplättchen die wichtiger Baustein der Blutgerinnung sind. Betroffene Hunde haben zu wenig Blutplättchen, neigen aber nicht zu Blutungen. Es besteht die Gefahr der Fehlbehandlung , da eine Verringerung der Thrombozytenanzahl auch durch Infektionen, Medikamente oder Immunreaktionen ausgelöst werden kann. Da die Gabe von Antibiotika oder Steroiden bei der erblichen Makrothrombozytopenie kontraindiziert ist , sollte der Gehntest als wichtiges Mittel zur Differenzialdiagnose eingesetzt werden.
MC... .ist eine Krankheit, die die Skelettmuskulatur betrifft. Verursacht wird sie von einer Genmutation, die die Funktion der Chlorid- Kanäle beeinflusst. Symptome der Krankheit sind vor allem ein steifer , stakiger Gang. Schwierigkeiten beim Schlucken und übermäßiges speicheln beobachtet. Alle betroffenen Zwergschnautzer zeigten eine abnorme bezahnung und einen Überbiß, im manchen Fällen auch abnormes Bellen.
XL - MTM ..... .ist eine Erkrankung , bei der die gesamte Sketettmuskulatur betroffen ist. Symptome sind eine starke Muskelhypotonie, Muskelatrophie sowie eine fortschreitende Schwächung der Hinterläufe. Begleitet wird dies durch eine beeinträchtigte Atmung, die letztendlich zum Erstickungstod führen kann.
MCD ... ist eine erbliche Augenkrankheit bei der sich Glykosaminoglykane in der Hornhaut ansammeln. Dies beeinträchtigt deren Transparenz und führt allmählich zu schweren Einschränkungen des Sehvermögens.
Wilson Krankheit... ist eine genetisch bedingte Störung des Kupferstoffwechsels bei der sich Kupfer in Organen insbesondere in der Leber und im Gehirn ansammelt und zu Gelbsucht Zirrhose und geistiger behinderung führt.
PRA - GTPBP2 ...... bildet eine große Gruppe erblicher Erkrankung die die Hauptursache für die Blindheit bei verschiedenen Hunderassen sind.
DAMS . . Blut und Muskeln .. ist durch einen Defekt in der Produktion von roten Blutkörperchen im Knochenmark gekennzeichnet. Bei Labradoren liegt eine ausgeprägte Mikrozytose vor die zu einer Anämie führt die sich durch Schwäche Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Schwindel äußert.
Das Myopathische Syndrom ist eine klinischer Zustand der durch eine Störung der Muskelfasern hervorgerufen wird und zu Muskelschwäche , Müdigkeit und Muskelschmerzen führt. Bei den betroffenen Hunden ist eine Muskelatrophie zu beobachten.
Muskeldystrophie- Dystroglykanopathie..n Die Muskeldystrophie vom Typ Dystroglykanopathie ist eine genetische bedingte Krankheit die die Muskeln betrifft und deren allmähliche Degeneration verursacht. Die Muskelschwäche zeigt sich bereits bei Welpen die aufgrund der schlechten Saugleitung nicht gut gedeien. Zu den klinischen Manifestation gehören auch Bewegungs schwirigkeiten seitliche Neigung fortschreitender Muskelschwund und Atemprobleme.
MDL ist eine selten Genetische Störung bei der die Funktion von Kollagen VI das für die strukturelle Integrität von Muskeln und Bindegewebe wichtig ist , gestört ist. Die klinische Syntome treten in der Regel bei Welpen auf und umfassen hauptsächlich Muskelschwäche und übermäßige Gelenkbeweglichkeit.
CMS ... das kongenitale Myasthenische Syndrom ist eine vererbte Krankheit die die neuromuskuläre Übertragung beeinträchtigt. Sie äußert sich in eine Schwäche der Skeletmuskulatur vor allem nach körperliche Anstrengungen und in einer Abnahme der Wirbelsäulenreflexe . Die ersten Syntome zeigen sich bereits in den ersten Lebenswochen bis Monate des Welpen . Die Krankheit schreitet schnell voran und führt in den meisten Fällen zum Tod oder zur Euthanasie des betroffenen Welpen.
Achromatopsie 2 ...Tagblindheit ist eine seltene erbliche Erkrankung der Netzhaut, bei der die Entwicklung der Zapfen gestört ist. Die Zapfen sind die Lichtsinneszellen in der Netzhaut, die das Farbige und scharfe Sehen ermöglichen . Daher geht die Achromatopsie mit einer verminderten Sehschärfe, Photophobie Lichtblindheit , Farbenblindheit und beeinträchtigen Sehen bei Tageslicht einher.
MTM1... Myotubular myopathy 1 ist eine seltene erbliche Muskelerkrankung . Sie äußert sich als fortschreitender Muskelschwund , der kurz nach der Geburt einsetzt. Die ersten Syntome sind Hypotonie und Muskelschwäche , begleitet von Atembeschwerden. Die betroffene Hunde haben Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und gedeihen nicht . Der Gang ist langsam , schwankend mit kurzen Schritten.
STGD Stargardt disease... ist eine erbliche degenerative Erkrankung der Netzhaut, die zu Beinträchtigung der Sehfähigkeit bis hin zur völligen Erblindung führt.
LPPN3 Larynxparalyse mit Polyneuropahtie.. ist eine Kranheit die schwirigkeiten bei Atmen und Schlucken erhötes Risiko der Entwicklung einer Verschluckpneumonie und Leistungsverlust und Schwäche der Hinterhand durch mangelnde Koordination beim Gehen verursacht. Bei betroffene Hunde ist pfeifendes bis zischendes Atemgeräusche und verenderte Bellen, das heißer klingt, auffallend. Die Probleme mit Atmung entstehen in folge der Atrophie der inneren Larynxmuskulatur mit nachfolgender Einschränkung der Bewegung der Larynxknorperl die beim Atmen den Luftstrom in die und aus der Luftröhre regeln. Die Krankheit betrifft meistens ältere Hunde von großen Rassen und Riesenrassen.